Betriebswirtschaft

Prime Cost – Definition & Bedeutung für die Gastronomie

Was ist Prime Cost?

Die Prime Cost ist die Summe aus Personalkosten und Wareneinsatz und damit die wichtigste Kennzahl für die operative Rentabilität in der Gastronomie. Sie sollte unter 60–65 % des Umsatzes liegen, damit ein Betrieb nach Abzug der Fixkosten noch Gewinn erwirtschaftet.

Zuletzt aktualisiert: März 2026

Ausführliche Erklärung

Die Prime Cost ist deshalb so wichtig, weil sie die beiden größten beeinflussbaren Kostenposten zusammenfasst. Während Miete und Versicherungen kurzfristig kaum veränderbar sind, lassen sich Personal- und Warenkosten aktiv steuern. Die Formel: Prime Cost = Personalkosten + Wareneinsatz. Richtwerte: Unter 60 % ist exzellent, 60–65 % ist gut, über 65 % ist kritisch.

Praxisbeispiel

Ein Restaurant hat bei 100.000 Euro Monatsumsatz Personalkosten von 32.000 Euro und Wareneinsatz von 28.000 Euro. Prime Cost: 60.000 Euro oder 60 %. Das ist solide. Nach Miete (12.000), Energie (4.000) und sonstigen Kosten (8.000) bleibt ein Gewinn von 16.000 Euro oder 16 %.

Relevanz für die Schichtplanung

mise zeigt die geplanten Personalkosten pro Woche und ermöglicht so die Kontrolle des Personalkostenteils der Prime Cost. Zusammen mit einer guten Warenwirtschaft lässt sich die Gesamtrentabilität steuern.

Häufige Fragen zu Prime Cost

Wie berechne ich die Prime Cost in meinem Restaurant?

Prime Cost = Personalkosten + Wareneinsatz. Teile diese Summe durch den Nettoumsatz und multipliziere mit 100 für den Prozentwert.

Wie hoch darf die Prime Cost in der Gastronomie sein?

Unter 60 % ist sehr gut, 60–65 % ist solide, über 65 % ist kritisch. Die genauen Werte hängen vom Konzept und den Fixkosten ab.

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